Unsere Pferde


In unserer Herde in Bliesen stehen zur Zeit insgesamt 12 Pferde: 10 Isländer und 2 Shetlandponys. Alle unsere Pferde sind in Privatbesitz, aber netterweise stellen einige Besitzer ihre Pferde für den Reitunterricht zur Verfügung. So sind Flugar, Ljóska, Nepomuk, Naedingur, Max und Sóley die wichtigsten Lehrmeister in unserem Verein.
Hier ein kurzes Portrait von allen unseren Pferden:

Flugar von Haselrode, * 08.05.1991,M: Fluga, V: Kuldi frá Brimnesi
Flugar ist unser Herdenchef. Was er sagt, wird gemacht - ohne Widerrede! Nur unsere Jungstute Lukka hat sich bei ihm eingeschmeichelt und ihn um den Finger - oder besser gesagt - um den Huf gewickelt.
Flugar ist unser zuverlässigstes Reitpferd. Er hat schon vielen Kindern und Jugendlichen das Reiten beigebracht, die sich immer auf seinen freundlichen Charakter, sein gut regulierbares Temperament und seine Nervenstärke verlassen können.
Als Jahrgang 1991 hat er in seinem Leben schon viel Erfahrung gesammelt und geht mit Besitzerin Dagmar, die ihn bereits als Dreijährigen kaufte, durch dick und dünn. Ob Wanderritte, Turniere, Reiterrallyes, Lehrgänge, ob Dressur, Springen, Tölt oder einfach nur am langen Zügel durchs Gelände reiten: mit unserem Allrounder Flugar ist einfach alles möglich!
Im Sommer 2005 bestand Flugar die Gelassenheitsprüfung gleich im ersten Versuch mit der Note "Sehr gut". Auf Turnieren ist er insbesondere im Fahnenrennen ein von seinen Konkurrenten gefürchteter Gegner.

Ljóska de Mainvillers, * 30.06.1992, M: Leikni von Heybuhl, V: Bragi frá Kirkjubaer
Fuchsstute Ljóska kann schonmal ein wenig eigenwillig sein. Hat sie keine Lust zur Reitstunde, so legt sie die Ohren an und spielt mit ihrem Reiter erstmal eine Weile Nachlauf. Aber sie ist bestechlich: ein Leckerli hilft immer!!!
Ljóska ist vor allem bei unsicheren Reitern ein beliebtes Pferd, denn sie ist leicht zu reiten, kann aufgrund ihres ruhigen Temperaments jederzeit reguliert werden, auch wenn rundum alle Pferde weiterlaufen, und sie verfügt über butterweiche Gänge. Ihr Trab ist ebenso bequem zu sitzen wie ihr Tölt oder ihr gleichmäßiger, schöner Galopp. Richtig wach wird die kleine Fünfgangstute (Stockmaß 1,28 cm), wenn sie im Rennpass durchs Gelände fegen kann. Dann zeigt die kleine Dame, was in ihr steckt.
Die Reitbahn hingegen mag sie überhaupt nicht. Da benötigt der Reiter einiges an Überzeugungskraft, um sie zur fleißigen Mitarbeit zu überreden.
Ljóska brachte bisher zwei Fohlen zur Welt - Tochter Lukka und Sohn Fáni. Deren Beschreibung folgt weiter unten.


Lukka von der Birkhöhe, * 22.05.2003, M: Ljóska de Mainvillers, V: Júpiter vom Nahetal
Dürfte man Lukka mit nur einem einzigen Wort beschreiben, so würde man sie schlicht und einfach als "sympathisch" bezeichnen. Die überaus neugierige, immer freundliche und gut gelaunte Stute ist eine ausgesprochene Frohnatur. Sie wickelt jeden um den Finger - so auch unseren Herdenchef Flugar, mit dem sie eng befreundet ist.
Lukka ist das erste selbstgezogene Fohlen in unserer Herde. Inzwischen ist die Viergangstute natürlich längst erwachsen und läuft unter dem Sattel. Im Gelände zeigt sie sich dabei als gehfreudiges, immer wachsames Pferd, das alles um sich herum interessant findet. Und egal ob Tölten oder Wanderreiten: beide Disziplinen beherrscht Lukka inzwischen gut.
Bereits im Sommer 2006 bestand Lukka als Dreijährige die Gelassenheitsprüfung mit der Note "Gut". Dabei glänzte sie vor allem bei Ihrer Lieblingsübung - den Fußbällen. Und Dinge, vor denen andere Pferde Reißaus nehmen, findet Lukka in der Regel besonders interessant und spannend, z.B. Fesselballons, Bagger oder Radlader...

Sóley vom Faulenberger Hof, * 15.05.1998, M: Stjarna, V: Humor
Sóley, genannt "Sunny", ist wie Jarpur ein Privatpferd, das im Reitunterricht unter den fortgeschrittenen Reitern mitläuft. Sie ist ein sehr sensibles Pferd und passt daher prima zu ihrer Besitzerin Julia, die immer ruhig auf ihr sensibles Wesen eingeht. Mit ganz viel Ruhe legten die beiden dann auch im Sommer 2006 die Gelassenheitsprüfung mit der Note "Gut" ab.
Die Fünfgangstute verfügt über sehr gute Grundgangarten und einen Tölt mit hoher Aktion, der leicht und in allen Tempi taktklar geritten werden kann. Im Pass wurde sie bisher nicht ausgebildet und zeigt ihn nur hin und wieder im Gelände.
Sunny lebt seit ihrem 5. Lebensjahr in unserer Herde und hat einen mittleren Platz in der der Rangordnung inne.


Naedingur, * 08.06.2001, M: Drottning, V: Reginn vom Grenzland
Naedingur lebt seit September 2004 in unserer Herde. Bereits als Fohlen hatte sich Besitzerin Dagmar in den hübschen Falbwallach verliebt und seiner Züchterin ihr Kaufinteresse bekundet. Als Dreijährigen konnte Dagmar ihn dann schließlich kaufen.
Das Reiten von Naedingur macht sehr viel Spaß, denn er ist arbeitswillig und bringt vor allem auch sehr gutes Material mit. Egal in welcher Gangart, zeigt Naedingur viel Raumgriff, Schwung und Bewegung. Einen guten Turniereinstand hatte der Fünfgangwallach im September 2007 beim Vereinsturnier Birkhöhe. Hier erhielt er in den Gangprüfungen gute Noten und glänzte vor allem auch im Fahnenrennen, Dagmars Lieblingsprüfung. Inzwischen haben die beiden auch Spaß am Rennpass gefunden.
Die Gelassenheitsprüfung legte der große Wallach vierjährig mit der Note "Befriedigend" ab.

Max, * 1999, Abstammung unbekannt
Islandwallach Max stieß zusammen mit Shetlandponystute Luzie im Oktober 2006 zu unserer Herde. Er spielte sich gegenüber den Stuten gleich als großer "Macho" auf, musste sich aber der Übermacht der übrigen Wallache geschlagen geben und nimmt so heute einen relativ niedrigen Platz in der Rangordnung ein.
Max zeichnet sich als gut ausgebildetes und sehr zuverlässiges Reitpferd aus. Glücklicherweise steht er dem Verein im Reitunterricht für sensible, fortgeschrittene Reiter zur Verfügung.
Im Herbst 2012 bekam Max mit Katharina eine neue Besitzerin. Für den freundlichen Fünfgangwallach brachte der Wechsel jedoch kaum einen Unterschied, denn er steht nach wie vor in seiner gewohnten Herde. Max genaue Herkunft ist unbekannt. Er hatte schon einige Vorbesitzer, bevor er zu unserer Herde stieß. Seitdem hat er viel gelernt: Aus dem anfänglichen Gangsalat entwickelten sich klar getrennte Gänge, wobei Max insbesondere gelernt hat, Tölt und Trab voneinander zu unterscheiden. Den 5. Gang, den Pass, beherrscht er lediglich in einem relativ ruhigen Tempo, was seiner Eignung als 100% zuverlässigem Geländepferd aber in keinster Weise im Weg steht.


Hjalti, * 2008, M: unbekannt, V: unbekannt
Der hübsche Scheckwallach Hjalti befindet sich seit April 2014 im Besitz unseres Vereins und ist damit unser erstes "echtes" Vereinspferd. Hjalti stand zuvor ca. ein Jahr auf einem Hof in St. Wendel, der ihn allerdings aufgrund seiner starken Töltveranlagung nicht gut im klassischen Schulpferde-Unterricht einsetzen konnte und ihn daher wieder abgeben wollte. Nach einem kleinen Proberitt waren wir so begeistert von ihm, dass wir beschlossen, ihn zu kaufen. Wo Hjalti ursprünglich herkommt und geboren wurde, wissen wir leider nicht; seine sicher reinrassige, isländische Abstammung kann er aber nicht verleugnen.
Hjalti überzeugt durch einen sympathischen, ausgeglichen Charakter, große Nervenstärke auch bei ihm noch unbekannten Dingen und bequeme 5 Gänge. Den Rennpass haben wir bisher noch nicht weiter ausprobiert, Trab und Tölt lassen sich inzwischen aber schon sehr gut trennen. Angst bereitet Hjalti derzeit noch der Besuch des Tierarztes, dem er mit großem Misstrauen begegnet. In der Herde hat sich Hjalti schnell eingelebt. Er nimmt noch keinen sehr hohen Platz in der Rangfolge ein, probiert aber immer mal wieder, etwas aufzusteigen. Mal schauen, ob und wann ihm dies gelingt.

Blida, * 1989, M: Böska, V: Eidfaxi von Aegidienberg
Rappstute Blida ist zusammen mit Nepomuk das älteste Pferd unserer Herde. Inzwischen genießt sie ein ruhiges Leben auf der Koppel, hin und wieder geht es auch nochmal ein Stündchen ins Gelände. Dort zeigt sie sich dann immer noch sehr fleißig, wobei ihr enormer Eifer und Gehwille aus früheren Tagen doch etwas abgenommen hat. Ihre besondere Stärke ist ihr locker-leicht zu reitender Naturtölt. Des weiteren startet sie auch gerne mal im Rennpass durch, den sie meist dem Galopp vorzieht. Im Umgang zeigt sich Blida stets ruhig, zuverlässig und freundlich.
Ihre erste Gelassenheitsprüfung bestand sie problemlos ohne viel vorheriges Üben mit der Note "Gut". Inzwischen hat sie auch weitere Gelassenheitsprüfungen mit der Note "Sehr gut"bestanden.
Blida brachte schon mehrere Fohlen zur Welt. Das letzte davon ist Skeifa, die auch in unserer Herde steht.


Skeifa vom Nahetal, * 1999, M: Blida, V: Sólfaxi
Skeifa stieß im Jahr 2002 etwas später als ihre Mutter Blida zu unserer Herde. Ihre anfängliche Ungestümtheit, manchmal auch Respektlosigkeit, legte sich, nachdem sie fünfjährig eingeritten wurde. Inzwischen hat sie sich zu einem sehr leistungsbereiten Reitpferd mit guten Grundgangarten entwickelt. Außergewöhnlich gut ist vor allem ihr schwungvoller, raumgreifender Trab, sowie der weit ausholende Schritt, mit dem nur wenige der anderen Pferde mithalten können. Die Töltausbildung wurde bisher etwas vernachlässigt, aber sie zeigt gute Ansätze. Skeifa ist außerdem unser Konditionswunder. Auch ohne viel Training legt sie mühelos längere Strecken in hohem Tempo zurück, ohne dass sie ernsthaft müde wird. Offenbar trainiert sie heimlich auf der Koppel.
Im Sommer 2006 bestand auch sie die Gelassenheitsprüfung mit der Note "Gut". Im März 2010 wechselte sie die Besitzerin und gehört seitdem Fabienne, die mit ihr vor allen Dingen im Gelände unterwegs ist, aber auch bereits bei kleinen Hofturnieren gestartet ist.

Fluga , * 17.06.1996, M: Fönn frá Langafossi (Schimmel), V: Litli-Kjarval frá Litlu-Sandvik (Fuchs)
Seit dem Sommer 2005 steht die Fuchsstute Fluga in unserer Herde. In der Rangordnung muss sie sich mit einem der hintersten Plätze zufrieden geben. Allzu viel Wert auf enge Freundschaften legte sie nach ihrer Ankunft bei uns nicht, denn die neugierigen Annäherungsversuche von Stute Ljóska quittierte sie mit Quietschen und Huftritten. So verschwindet sie nur ab und an mit Wallach Dynus in den Hecken, so dass Besitzerin Bettina manchmal verzeifelt nach ihr sucht. (Inzwischen kennt Bettina aber die Verstecke!)
Flugas Lieblingssbeschäftigung ist unumstritten das Fressen. Außerdem sucht sie als geplagte Ekzemerstute im Sommer oft nach Bäumen, an denen sie ihre Ekzemerdecke kaputt scheuern kann. Aber Spaß beiseite: dank Decke steht Fluga auch im Sommer tagsüber viel auf der Weide und kann ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen...
Als Fünfgangstute gekauft, entpuppte sich Fluga nur als Viergangstute, denn sie kennt keinen Trab! Dafür kann man mit ihr stundenlang durchs Gelände tölten, durch das sie ihren Reiter zwar nicht als allermutigstes Pferd, aber zuverlässig und mit viel Gehfreude trägt.


Fáni von der Birkhöhe, * 20.6.2010, M: Ljóska, V: Mánatindur frá Gröf
Fáni ist das zweite Pferd aus Dagmars eigener Zucht. Der hübsche Naturtölter fällt insbesondere durch seine ungewöhnliche "Windfarbe" auf. Als "windfarben" werden bei den Isländern Pferde mit sehr dunkler Grundfarbe (dunkelbraun oder dunkelgrau, fast schwarz) und weißem oder hellgrauem Langhaar bezeichnet. Fáni, der auf der Koppel vor allem die Gangart Tölt bevorzugt, ist ein munteres Kerlchen, der - wie auch bereits seine Halbschwester Lukka - weit über die Größer seiner Mutter herauswachsen wird. Auf der Koppel zeigt er sich selbstbewusst und sehr temperamentvoll. Neuen Dingen begegnet er allerdings eher vorsichtig und misstrauisch. Hierin unterscheider er sich deutlich von seiner neugierigen Schwester Lukka.
Fánis bester Freund in der Herde ist sein gleichaltriger Kumpel "Velvakandi", der noch bis zum Dezember 2012 als Dauergast in unserer Herde steht. Dann müssen sich die beiden aber leider voneinander verabschieden, denn Velvakandi kehrt nach Hause zu seiner Besitzerin zurück. Wir sind gespannt, wie Fáni - inzwischen Wallach - sich in unsere große Herde integrieren wird.

Fina , * 2005, M: , V:
Fina stieß im Mai 2014 zu unserer Herde. Ihre Besitzerin ist Franzi, die sich nach einem Proberitt schnell in ihr Pferdchen verliebt hat. Mit Fina hat sie jedoch keine leichte Aufgabe auf sich genommen, denn die eigenwillige, dunkelerdfarbene Stute hat ihren eigenen Kopf und zeigt dies regelmäßig bei verschiedenen Gelegenheiten. Mit Geduld und Konsequenz hat Franzi sie inzwischen schon ein gutes Stück weiter gebracht. Beeindruckend ist Finas Gelassenheit im Straßenverkehr und bei allem, was mit Menschen zu tun hat. Dinge in freier Natur, z.B. im Wald bringen sie dagegen auch schonmal aus der Ruhe. Geduld ist auch nicht eben Finas Stärke, jedoch lernt sie schnell und hat so beispielsweise bereits einige Zirkus-Kunststücke gelernt.
Wir hoffen, dass sich Fina zu dem kleinen Traumpferd entwickelt, das Franzi sich erhofft. Viel Erfolg euch beiden!


Bjarki, 01.10.2014, M: Gjosta vom Gerberhof, V: Hrappson vom Schönblick
Bjarki, ein junger, verspielter Schimmelwallach, stieß im Frühjahr 2017 zu unserer Herde. Damals noch Hengst, musste er zunächst noch extra stehen, bis er in die Herde durfte. Dort vertreibt er sich altersgemäß die meiste Zeit mit Spielen mit seinen besten Freunden Fáni, Max und Hjalti. Bjarki befindet sich im Besitz von Franzi, die somit neben ihrer Fine ein zweites Pferd bei uns stehen hat. Franzi arbeitet schon fleißig mit Bjarki am Grundgehorsam und der Gewöhnung an Straßenverkehr, Planen, Tonnen und ähnliches, wobei Bjarki kooperativ und unerschrocken mitmacht. Lediglich sein Respekt vor dem Stromzaun muss defintiv noch erhöht werden!
Bjakri hat leider ein Handicap, mit dem er aber gut klar kommt: er ist auf einem Auge blind. Ursache dafür ist der Verlust des Auges durch Periodische Augenentzündung, die er leider seitens seines Vorberistzers mitbrachte. Das Auge konnte nicht mehr gerettet werden. Bjarki selbst scheint damit die allerwenigsten Probleme zu haben; er benimmt sich wie ein ganz normales, junges Pferd.

Luzie, * 2002, Abstammung unbekannt
Unsere kleine Luzie (Stockmaß ca. 80 cm) ist einfach ganz süüüß. Aber trotz (oder gerade wegen) ihrer geringen Größe hat sie es faustdick hinter den Ohren. Einige der anderen Pferde nehmen lieber Reißaus, wenn sie selbstbewußt und mit flinken Hufen ihren Futterhaufen verteidigt oder einen neuen erobert.
Aufgrund ihrer geringen Größe kann Luzie selbst von unseren jüngsten Reitschülern nicht geritten werden. Sie ist daher auch nicht eingeritten. Wann immer es die Zeit und das Wetter erlauben, üben aber unsere Reitmädchen am Boden mit ihr und haben da schon schöne, kleine Erfolge erzielt. So belegte z.B. eines der Mädchen mit Luzie in der Halfterklasse bei unserem 1. Vereinsturnier unter 11 Startern den 2. Platz.


Hier wollen wir auch noch unsere "Ehemaligen" vorstellen: Pferde, die viele Jahre Teil unserer Herde waren, inzwischen aber nicht mehr bei uns stehen:


Jarpur, * 1997, M: Assa, V: Kopar frá Galtarnesi
Privatpferd Jarpur stand viele Jahre in unserer Herde. Leider wurde er im Frühling 2013 verkauft. Wir hoffen, dass es ihm aber auch in Zukunft in seiner neuen Herde in der Eifel gut gehen wird.
Naturtölter Jarpur war eines unserer beliebtesten Reitpferde und mit seinem eher gemütlichen Temperamet auch für Reiter mit wenig Reiterfahrung gut geeignet. Wir werden ihn vermissen!

Dynus frá Nottfari, * 17.05.1991, M: Skremta von Artun, V: Nottfari
Dynus war über viele, viele Jahre der beste Kumpel von Jarpur und Naedingur. Manchmal versteckte er sich auch gerne zusammen mit Stute Fluga in den Schlehen- und Weißdornhecken (siehe Fluga).
Seit Sommer 2013 steht der dunkelbraune Fünfgang-Wallach nicht mehr bei uns, da seine Besitzerin Andrea einen Platz ganz in der Nähe ihres Wohnortes für ihn gefunden hat. Unsere Reitschüler werden auch ihn vermissen, und wir werden ihn bestimmt hin und wieder besuchen gehen.


Tvifari von Hohenbuchen, * 1989, + 16.11.2012
Tvifari stand vom Frühjahr 2009 bis zum Herbst 2012 in unserer Herde. Der dunkle Wallach mit den hellen Strähnen in der Mähne verbrachte so noch dreieinhalb schöne Jahr in unserer Herde, bevor er im November 2012 an Herzversagen starb.
Tvifari hatte in seinem Leben gesundheitlich einiges wegstecken müssen: Durch eine Stauballergie und damit verbundener, unpassender Fütterung in frühen Jahren war seine Lunge dauerhaft geschädigt. Zudem hatte er immer wieder Probleme mit Leber und Darm, was sich hin und wieder in Form einer Kolik und einem schlechten Futterzustand zeigte. Dem zähen Burschen gelang es, das über viele Jahre wegzustecken, bis im Herbst 2012 der Kreislauf dann doch nicht mehr mitspielte. Mach's gut, Tvifari!

Nepomuk, * 1989, + 6.11.2015
Unser Shettlandpony-Mix Nepomuk, 14 Jahre lang Teil unserer Herde und lieber, wenn auch manchmal eigenwilliger Lehrmeister für viele junge Reitschüler, starb am 6. November 2015 an den Folgen einer Kolik.
Benannt war er nach dem süßen kleinen Halbdrachen aus der Augsburger Puppenkiste, und wie auch dieser war Nepomuk ein kleiner Schatz. Ob auf der Koppel, beim Führen, Hufe Kratzen oder Satteln: Nepomuk machte bei allem gerne und geduldig mit. Unter dem Sattel kannte sein Arbeitseifer keine Grenzen, der Kleine wollte immer und überall in erster Reihe dabei sein. Und so passt irgendwie auch sein tragisches Ende zu ihm: mitten während eines Ausritts erlitt er eine Kolik, aufgrund derer er wenig später eingeschläfert werden musste. Ursache für die Kolik war ein gerissener Magen oder Darm.
Im Laufe der vielen Jahre, die er bei uns war, hat er uns viel Freude bereitet: egal ob als Lehrmeister in den Reitstunden, als Pony der 7 Zwerge in unserer Märchen-Aufführung, als Kutschpferd in unserem Theaterstück "Robin Hood", ob als Führpderd bei zahlreichen Ponyreiten und vielem mehr: Nepomuk wird vielen von uns lange und gut in Erinnerung bleiben. Wir werden ihn vermissen. Leb wohl, alter Junge!


Fantasia vom Nahetal, * 2001, M: , V: Aegir vom Nahetal
Fantasia, kurz 'Fanta' genannt, stand von Sommer 2015 bis März 2018 bei uns in der Herde. Inzwischen ist sie in einen anderen Stall umgezogen.